Bereits am Donnerstagabend hatte die 2. Herren ihr „6-Punkte-Spiel“ gegen den drohenden Abstieg aus der 1. Kreisklasse bei der Zweiten des SV Wissingen. Die Zweitvertretung des WTV gewann das Spiel mit Mühe 2:1 (Halbzeit 1:1). Originalzitat des WTV-Stürmers Nils Stönner: „Ein dreckiger Sieg!“

Direkt mit dem Anpfiff auf dem kleinen und seifigen Nebenplatz rutschte ein WTV-Verteidiger aus und der Wissinger Stürmer brauchte nur noch einzuschieben – 0:1. Anschließend tat sich der WTV schwer, überhaupt Linie in das Spiel zu bringen. Auch wenn erneut eine bunt zusammengewürfelte Mannschaft aus Stammspielern der Zweiten sowie Hilfe aus Alte Herren, Dritte Herren und A-Jugend auf dem Platz stand (mittlerweile 65! eingesetzte Spieler in der laufenden Saison), hätte ein besserer Spielfluss zustande kommen können. So blieb vieles nur Stückwerk. Die klareren Aktionen hatte der Tabellenletzte aus Wissingen, konnte diese aber nicht zum Abschluss bringen. Nach einer Ecke von Moritz Meyer dann Mitte der ersten Hälfte der etwas überraschende Ausgleich per Kopf durch den Innenverteidiger und Senior Sebastian Kemna.

Ein Taktikwechsel (von 4-4-2 auf 4-3-3) des Trainerteams nach der Pause führte zu mehr Druck in der Offensive. Klare Torchancen konnten aber nur aber auch hernach nur selten kreiert werden. Im Gegenteil: bei nur zwei, drei zwingenden Aktionen des Gastgebers brannte es lichterloh im Wellinger Strafraum. Ein Pfostenschuss nach vorheriger Top-Parade durch Kevin Dieckmann im Eins-gegen-Eins hätte das Spiel fast wieder gekippt. So konnte das Trainerteam Thomas Hackmann und Guido Sickmann sich glücklich schätzen, mit Marius Hunfeld („Arctos“) kurz vor einer eigenen Ecke den Matchwinner eingewechselt zu haben. Ebenfalls per Kopf vollendete er gekonnt und unhaltbar den Standard (80.).

Der Sieg in Wissingen beschert der 2. Herren 8 Punkte Vorsprung auf einen Abstiegsplatz. Die Wissinger sind nur noch theoretisch zu retten. Das nächste Spiel (am 25.05. am Hainteich) wird dann für den Gastgeber TV Neuenkirchen II um so interessanter, als dass diese dann unbedingt die Punkte gegen den WTV brauchen, um nicht selber in höchste Abstiegsgefahr zu geraten.

Mit Blick auf die Zielsetzung „Klassenerhalt“ ist die Saison 2018/2019 für die 2. Herren des WTV in der 1. Kreisklasse OS-Land Süd B bisher zufriedenstellend verlaufen. Mit Platz 12 und 18 Punkten bei noch 12 auszutragenden Spielen ist die Situation zwar nicht beruhigend, aber auch nicht dramatisch. Bisher konnten die Spiele gegen die vermeintlichen direkten Abstiegsgegner erfolgreich gestaltet werden. Keine Niederlage hier ist auch ein Erfolg! Gegen die teils sehr ambitionierten Mannschaften aus der oberen Tabellenhälfte gab es aber i.d.R. nichts zu holen. Ausnahmen waren hier die überraschenden Punktgewinne gegen die junge und talentierte 2. Mannschaft von Viktoria Gesmold (0:0) und (nach 0:3-Rückstand!) das 3:3-Unentschieden beim FC Bissendorf.

Mit bislang 48! eingesetzten Spielern ist die große Kunst des Trainerteams Thomas Hackmann und Guido Sickmann, Woche für Woche eine schlagkräftige Truppe an den Start zu bringen und sie vor jedem Spiel richtig auf den kommenden Gegner einzustellen. Mit einer durchschnittlichen Trainingsbeteiligung von nicht mehr als 8-10 Jungs aus der Kernmannschaft ist Hilfe aus den anderen Teams (älterer A-Jugend-Jahrgang, Rekonvaleszenten aus der 1. Herren, Spieler aus der eigenen 3. und auch „Jungsenioren“ aus der Ü32) unabdingbar. Der guten Laune und dem guten Zusammenhalt in der Mannschaft ist die Situation nicht abträglich; im Gegenteil: Mehr Personal für die regelmäßigen Feierlichkeiten!

Der Rückrundenauftakt beginnt mit dem (offiziellen) Trainingsbeginn am 05.02. sowie zwei Testspielen in Kloster Oesede (Fr., 08.02. um 19.30 Uhr) und in Nemden (So., 24.02. um 11.30 Uhr in Bissendorf), bevor am 10.03. der Ligabetrieb mit dem Derby bei der Dritten von Viktoria Gesmold beginnt. Das unglückliche 2:3 nach 2:0-Halbzeitführung bleibt schmerzhaft in Erinnerung und „schreit“ nach Revanche. Das Trainerteam freut sich jedenfalls, die Mission „Klassenerhalt“ mit den Jungs anzugehen und ist zuversichtlich, mit der einen oder anderen Personal- und Taktikfinte die nötigen Punkte einzufahren!

Die 2. Herren des TV Wellingholzhausen geht mit einer neuen Trainer/Betreuer-Konstellation in die Saison 2018/2019 in der 1. Kreisklasse OS-Land Süd B. Thomas Hackmann als bisheriger Betreuer der 1. Herren und Guido Sickmann als bisheriger Co-Trainer der A-Jugend übernehmen nun die Mannschaft. Nach dem Aufstieg der 1. Herren in die Kreisliga erhofft sich der WTV von beiden Mannschaften, frühzeitig den Klassenerhalt zu schaffen. Für die 2. Herren wird das Unterfangen durchaus ambitioniert, zumal mit erfahrenen Leistungsträgern wie Stefen Lindhaus und David Eickmeier zwei wertvolle Spieler in den „Ruhestand“ gehen. Trotzdem sollte die Qualität des Kaders gut genug sein, um das avisierte Ziel realistisch zu schaffen.“

Am 1. Spieltag trifft die zweite Herren auf die Zweitvertretung vom TuS Borgloh (4. August). Am folgenden Wochenende reist mit dem TSV Westerhausen einer der Aufstiegsfavoriten nach Welling (12. August).

Folgende Teststpiele bestreitet das Team:

Fr, 20.07.18 um 19.00 Uhr gegen VfL Kloster Oesede II (in Welling)

Sa, 28.07.18 um 16.00 Uhr gegen SV Bad Laer II (in Welling)

Gegen den Meisterschaftsfavoriten erlebte die 2. Herren einen Albtraumstart. Bereits nach 5 Minuten führten die Gastgeber mit 2:0. Bei einer Standardsituation schaltete Stephan Pope am schnellsten und drosch den Ball zum 1:0 unter die Latte, beim 2:0 bekam der WTV keinen Druck auf den Ball und stand defensiv noch nicht geordnet. Doch mit zunehmender Spieldauer kämpfte man sich ins Spiel und verlagerte das Spielgeschehen in die Riemsloher Hälfte. Die besten Möglichkeiten ergaben sich nach scharf getretenen Freistößen, doch der Ball wollte nicht über die Linie.

Im zweiten Durchgang ging beim WTV gar nichts mehr nach vorne. Die Bälle wurden sehr schnell wieder verloren, sodass kein Spielfluss mehr zu Stande kam. Riemsloh hatte keine Mühe, das Ergebnis zu verwalten und erhöhte nach einer Ecke per Kopf auf 3:0. Damit war das Spiel entschieden, Riemsloh schraubte das Ergebnis nach zwei individuellen Fehlern noch auf 5:0.

Um an diesem Tag etwas Zählbares mitnehmen zu können, hätte es schon einer guten Leistung und einer Portion Glück bedurft. Beides war nicht gegeben, sodass Riemsloh verdient gewann. Jetzt gilt es, gegen direkte Konkurrenten im Abstiegskampf zu bestehen und wichtige Punkte zu sammeln: Am Samstag, 04.11.17 steht das Derby bei Gesmold III auf dem Programm, bevor am 12.11.17 der Tabellenletzte Sultan Spor zu Gast im Beutlingdorf ist. Danach folgt dann bereits das Spiel bei Borgloh II.

Die zweite Herren des WTV musste sich am Sonntag dem SuS Buer mit 2:3 geschlagen geben und kassierte eine aufgrund der schläfrigen ersten Halbzeit verdiente Niederage.

Genau wie in der Vorwoche gegen Wimmer/Lintorf fand der WTV in Hälfte eins nicht zu seinem Rhythmus. Im Vorwärtsgang war das Spiel von vielen leichten Fehlern geprägt - und in der Defensive ließ man den Bueraner viel zu viele Räume, agierte fahrig und unkonzentriert. Der SuS wusste dies mit den gewohnten und gut gespielten langen Bällen auszunutzen und kam zu zahlreichen Gelegenheiten. Zwei von diesen verwerteten die Gastgeber zur 2:0-Pausenführung. Zwar hatte der WTV durch Leon Walkenhorst, Jannis Kuhlmann, Micha Lemme und Lukas Redeker auch vier passable Tormöglichkeiten, aber die Mannschaft von Aushilfstrainer Thomas „Hacki“ Hackmann hätte sich nicht beschweren können, wenn es hinten nach 45 Minuten bereits fünf oder sechs Mal geklingelt hätte.

Nach der Halbzeit dann plötzlich ein anderes Bild: Der WTV kombinierte sicherer durchs Mittelfeld und spielte endlich ganz einfachen und soliden Fußball - ebenfalls eine Parallele zum Wimmer-Spiel in der Vorwoche. Den Gastgebern spielte die offensivere Haltung des WTV natürlich in die Karten und so traf Buer nach einem der zahlreichen mehr oder minder gut ausgespielten Konter zum 3:0. Die Reaktion und die Moral, die der WTV wiederum zeigte, macht Mut für die kommenden Wochen. Zwar reichte es durch David Eickmeyer und Marius Hunfeld nur noch zu zwei Treffern, aber im Spiel nach vorne bewies Welling, dass man immer für einen Treffer gut ist.

In den nächsten Partien geht es darum, endlich mal von Beginn an auf der Höhe des Geschehens zu sein und vielleicht mal ein Spiel mit nur einem oder sogar gar keinem Gegentor zu beenden. Nicht dabei helfen können wird Stammkeeper Kevin Dieckmann, der in Buer nach einer strittigen Aktion die Rote Karte für ein Handspiel außerhalb des Strafraums sah.

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